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Tag 163 - 167: #projectreunionasia - TOKYO

By 16:58:00

Sonntag, 10. August:
Wir kamen um 07:30 mit dem Bus an der Tokyo Station an und haben uns dort etwas zu Essen gekauft und ein kleines Picknick veranstaltet, weil die unglaublicherweise keine Sitzgelegenheiten haben. WTF.



Check-In war erst um 15 Uhr und Tokyo Station war riesig also haben wir dann erstmal durch die Station geshoppt. Vor allem im unteren Stockwerk gibt es die geilsten Stores ever: Hello Kitty, Anime, Tamagotchi, Pokemon usw.

Danach sind wir in das Starbucks und haben es uns dort viel zu gemütlich gemacht. Wir haben von 11 Uhr bis zur Abreise dort herumgesessen muhahaha.

Laptop raus und an die Steckdose. Alle drei Handys mit dem Laptop laden, nebenbei die Blogeinträge erstellen und nur alle paar Stunden etwas bestellen. Top.

Nach unserem mehrstündigen Starbucksaufenthalt sind wir mit der Sbahn los und hatten aber einige Probleme, Aufzüge zu finden. Irgendwann kamen wir dann um 18 Uhr an der Sbahnstation in der Nähe des Apartments an.

Es gibt zwei Stationen in gleicher Entfernung und wir haben leider die unpassende ausgewählt. Es ging Steil die Straße hinauf mit zu viel Gepäck und gruseligen Insekten.

Das Apartment war sehr leicht zu finden aber in die Wohnung zu kommen bzw die Beschreibung richtig zu verstehen war schwer. Dann sind wir irgendwie reingekommen und haben uns kurz hingesetzt. Dann haben wir eine ungewollte Bekanntschaft mit einer Kakerlake im Badezimmer gemacht. Es war groß und schwarz und ekelhaft. Eine Kakerlake. Drei Mädchen aka Angsthasen. Wir haben Pläne geschmiedet, wie wir es töten können aber dann haben wir uns nicht getraut L Dann ging Seda runter um einen Nachbar zu finden und im Waschraum wurde sie fündig. Ein japanischer Mann kam dann mit ihr und hat es getötet und mitgenommen und ich liebe ihn für seine Hilfe. Es war so mega ekelhaft waaaah.
Danach gings noch schnell zum Minimarkt Lebensmittel kaufen und gleich danach ins Bett




Montag, 11. August:
Am ersten Tag in Tokyo sind wir gleich nach Shinjuku. Dort gab es leider nicht wirklich viel zu sehen - man war halt mal dort.

Dann aber: Harajuku! Das Fashionmekka. Die Hauptstraße war voller ausgeflippter (teurer) Läden und Restaurants und Crepeständen.
Wir haben hier etwas geshoppt und die berühmten japanischen Crepes probiert. Super lecker und hübsch!

Als Abendessen gab es Pasta, Pizza und Chickensalat in einem "italienischen" Restaurant.













































































































































Dienstag, 12. August:
Am Dienstag sind wir erst zum Tokyo Tower gefahren aber bei Tag sieht es nicht so spektakulär aus.

Dann ging es von hier nach Shibuya mit all seinen Einkaufszentren und der großen Kreuzung. Das hat mich sehr an den New Yorker Times Square erinnert.

Zu Abend gab es japanische Pfannkuchen aka Okonomiyaki in einem süßen japanischen Restaurant. Sehr lecker !








































































































Mittwoch, 13. August:
Am letzten Tag in Tokyo kam endlich das was wir wollten: Akihabara - das Animeviertel.

Zuerst sind wir nach unten zum Pokemon Center in der Nähe des Tokyo Towers gefahren. Holy Mother Father ist das geil dort. Paradies. Mein Pokemonherz ist wieder zum Leben erweckt worden.

Wir sind danach nach Akihabara erst durch die Straßen geschlendert, haben uns ein paar Animeläden angesehen und sind dick bei Don Quijto einkaufen gegangen. Viele Süßigkeiten mit grünem Tee (vor allem Kit Kat mit grünem Tee) und Animesachen!

Danach ging es in kleinere Animelädchen und dann wollten wir eigentlich in ein Maidcafe. Wir sind rein, dann kam eine 18 Jahre alt aussehende Maid und hat sich vor uns hingekniet und mit piepsiger gespielter Stimme ein Wort auf Englisch und den Rest auf Japanisch gesagt. Nach mehrmaliger Wiederholung haben wir sowas verstanden: 1,000 yen pro Person für den Tisch bezahlen. WTF. Plus eine Bestellung dazubuchen.
Sorry aber da waren nur Männer drin, die wie Looser aussahen und älter waren. Für mich hatte ein MAid Cafe etwas von moderner Prostitution. Wenn Männer keine Frauen abbekommen gehen sie wohl in ein Maid Cafe und lassen sich von den süß spielenden kleinen Mädchen bedienen und zahlen dafür hohe Preise, um überhaupt dort sein zu dürfen. Wenn man dann noch Extras wie ein Bild mit denen will etc muss man natürlich noch mehr bezahlen. WTF? Es dient definitiv der Bedürfnisstillung oder der Ausnutzung der Einsamkeit der Männer, um an Geld zu kommen. Sorry aber da befürworte ich nicht und ich weiß auch nicht, wieso alle einen Hype um Maidcafes machen.

Danach sind wir in ein Sega Arcade gegangen, welches 7 Stockwerke hatte. Bilder machen ist verboten. Pro Spiel bezahlt man 100 yen und wir haben ein paar Spiele ausprobiert. Dort habe ich auch keine Frauen gesehen, sondern eher Männer, die über 25 bis zu 50 Jahre alt waren. Lol.

Zu Hause gings dann wieder ans Packen mitten in der Nacht. Argh, jedes Mal.
































































































































































































Donnerstag, 14. August:
Am Donnerstag sind wir wieder früh aufgestanden und bis 12 ausgecheckt. Wir sind direkt zur Tokyo Station, da wir noch den Bus zum Flughafen finden mussten. Das war wieder ne Aktion sag ich euch. Japan zerrt ganz schön an den Nerven.

Wir haben den Flug um 16:00 Uhr gehabt und wir kamen um 14:50 am Flughafen an. so ca um 13:45 konnten wir den Bus von Tokyo aus nehmen (der Flughafen lag in Chiba, nicht wirklich Tokyo). Eine Stunde Weg…
Bis wir aber diese blöde Busstaion des Keisei Airport Shuttles gefunden haben omg. Polizisten hatten keine Ahnung. Andere sprechen kein Englisch. Manche hatten einfach keine Lust uns zu helfen yay. Danke Japan für diesen netten Eindruck. Bei strömenden Regen haben wir es dann doch irgendwie gefunden und pitschnass den Bus für 1,000 Yen genommen. Die Bahn hat ca 3,000 yen gekostet und andere Busgesellschaften lagen bei 2,000 - 3,000 Yen.

Wir saßen zwar pünktlich im Flugzeug aber durch den Regen mussten wir eine Stunde rumsitzen und warten. Dann landeten wir kurz nach 19 Uhr in Incheon und sind direkt nach Hongdae.

Unser Apartment lag 10 Minuten von Exit 2 entfernt aber wir wussten nicht genau wie weit hinten und mit den Koffern hat dieser Weg einfach doppelt so lange gedauert. Auf dem Weg dorthin haben uns 3 Mal Leute Hilfe angeboten. ICh meine nicht auf gruselige Art und Weise, sondern wirklich auf nette und freundliche Art und Weise. Ich danke dir Korea - ich habe mich wie zu Hause gefühlt. Mein zu Hause.


Das Apartment ist sauber und super süß. Man konnte sofort erkennen, dass die Vermieterin weiblich ist! Es könnte sauberer sein aber es war ok. Wasserkocher hat gefehlt aber es gab eine kleine Kanne, die man benutzen konnte.









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